|
Medienrecherche
Medienlisten
Geschichte
Geografie
Biologie
Physik / Chemie
Vorschule / Grundschule
Religion / Ethik
Deutsch / Fremdsprachen
Gesundheit
Kunst / Kultur
Pädagogik
Entgelt
Vorführrechte
|
Geografie
|
| 46 02675 |
Motown Detroit
Detroit - einst Glanzlicht der Industrieproduktion und der Automobilherstellung im Manufacturing Belt der USA, heute Zentrum des Rust Belt. Kaum eine andere Stadt der Welt hat innerhalb von wenigen Jahren einen so schnellen Aufstieg und einen so rapiden Abstieg erlebt. Das Medium porträtiert den Wandel dieser einstigen "Automobilhauptstadt" der Welt, die heute von Arbeitslosigkeit, Armut und Verfall geprägt ist.
Zusatzmaterial ROM-Teil: 8 Arbeitsblätter (de, en); didaktische Hinweise; Ergänzende Unterrichtsmaterialien; 1 Grafik; 3 Karten; 25 Bilder; 3 Tabellen. zurück |
| 46 64126 |
China
Neben dem starken Wirtschaftswachstum der letzten Jahre sind auch die Umweltprobleme immens gewachsen. China, als bevölkerungsstärkstes Land der Welt, hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Die "Ein-Kind-Politik“ soll die Problematik der Überbevölkerung in den Griff bekommen. Das Land befindet sich mitten in einem gigantischen gesellschaftlichen Umbruch: Kommunismus trifft auf knallharten Kapitalismus. Auch wenn westliche Firmen hier produzieren lassen, gehören Menschenrechtsverletzungen, eine eingeschränkte Meinungsfreiheit und die Todesstrafe zum alltäglichen Leben. Im Gegensatz dazu stehen die Tradition der Teeproduktion und der feste Glaube an die chinesische Astrologie und althergebrachte philosophische Lehren.<BR ></BR>Zusatzmaterial ROM-Teil: Unterrichtsmaterialien. zurück |
| 46 64201 |
Das grüne Paradoxon
Deutschland ist in der Umweltpolitik sehr aktiv. Doch hat das alles den gewünschten Effekt? Was passiert mit den fossilen Brennstoffen, die in Deutschland und Europa eingespart werden? Wo CO2 in die Atmosphäre gelangt, ist dem Klima egal. Die Ressourcenbesitzer empfinden eine grüne Politik als Bedrohung der Absatzmärkte und versuchen, dieser Bedrohung durch schnellere Extraktion zuvorzukommen – dieser Effekt wird als grünes Paradoxon bezeichnet. Die Verwendung von Ackerland für die Erzeugung von Biokraftstoffen sorgt in Entwicklungs- und Schwellenländern für Hunger und soziale Konflikte. Die Brandrodung setzt riesige Mengen CO2 frei.<BR ></BR>Zusatzmaterial ROM-Teil: Sprechertexte; Arbeitsmaterialien; Bildungsstandard; Lehrpläne; Mediendidaktik; Links und Hinweise. zurück |
| 46 64657 |
Herr Meier und der ökologische Fußabdruck
Herr Meier lebt zufrieden in seinem Haus. Der Kühlschrank ist voll, der Fernseher läuft und der Abfall wird jede Woche von der Müllabfuhr abgeholt. Dabei macht er sich selten Gedanken darüber, dass all diese Dinge bereits Ressourcen verbraucht haben, bevor er sie überhaupt in Händen hält. Ohne es zu wissen, erzeugt Herr Meier so einen großen "ökologischen Fußabdruck". Damit ist die Fläche der Erde gemeint, die zur Herstellung, Verarbeitung und zum Transport von Gütern, zur Erzeugung von Energie und zum Abbau von Abfällen und Schadstoffen die für eine Person gebraucht wird. Herr Meier lebt nicht alleine auf der Erde, sondern er muss sie sich mit seinen Mitmenschen teilen. Und da viele Menschen einen ebenso großen ökologischen Fußabdruck haben wie Herr Meier, werden die Ressourcen schneller abgebaut als sie sich regenerieren können, und es entstehen mehr Abfälle als abgebaut werden.
Zusatzmaterial ROM-Ebene: weiterführende Informationen; Fragenkatalog für Lehrer; Literaturhinweise; Internetlinks. zurück |
| 46 65401 |
Hunger
Der Dokumentarfilm erzählt wie Menschen, Gruppen und Organisationen darum ringen, eine der schlimmsten sozialen, politischen und ökonomischen Probleme unserer Tage zu lösen: den Hunger in der Welt. In fünf Ländern wird die Frage gestellt, wie Menschen mit dem Hunger leben und warum so viele Konzepte der Entwicklungspolitik versagt haben. Von Haiti, wo die mittellosen Bauern mit den Zauberworten Freihandelspolitik und Strukturanpassung gelockt wurden, bis nach Kenia, wo ganze Landstriche seit Jahren von Lebensmittelhilfe abhängig sind. Gesucht wird nach Ansätzen, wie sich die Entwicklungsländer aus der Umklammerung der Ersten – der reichen Welt – lösen können.<BR ></BR>Zusatzmaterial: DVD-ROM: Pädagogisches Material zu Länder- und Themenschwerpunkten; Interviews über Biodiesel und Genforschung; Das Drehbuch; Slideshow Dreharbeiten; Die Protagonisten; Das Filmteam; Trailer.. zurück |
| 46 65892 |
Die Gummizapfer Amazoniens
Es werden die Lebensverhältnisse von Chico Mendes und anderen "Seringueiros" anschaulich dargestellt. Die Geschichte der Gummizapfer im brasilianischen Amazonasgebiet ist geprägt von Zyklen mit großen Gewinnen, wie z. B. zu Beginn der industriellen Revolution und während des zweiten Weltkrieges, und dem Abfall in relative Bedeutungslosigkeit, nachdem die Gummibaum-Plantagen in Malaysia aufkamen. Dieser erste Fall von "Biopiraterie" zeigt bis heute Auswirkungen auf die Kautschukproduktion. zurück |
| 46 83378 |
Nur noch Wasser für die Reichen
Nach tagelangem Hungerstreik bricht Bischof Dom Luiz Cappio zusammen. Er wird ins Krankenhaus eingeliefert. Der Kirchenmann kämpft gemeinsam mit der Landlosenbewegung unerbittlich gegen die Pläne der brasilianischen Regierung, den Rio São Francisco, den zweitgrößten Strom Brasiliens, umzuleiten. Die Regierung will mit dem Wasser gigantische Zuckerrohrplantagen bewässern. Die Kleinbauern, die bislang entlang des Flusses ein bescheidenes Auskommen hatten, sind dadurch in ihrer Existenz bedroht. Die Weltbank verweigert aus ökologischen Gründen eine Finanzierung des Projektes. zurück |
| 46 83379 |
Ein Fluss liegt im Sterben
Brasilien ist eigentlich ein sehr wasserreiches Land. Entlang des Rio São Francisco zum Beispiel gibt es fruchtbare Flächen, die Kleinbauern lange Zeit im Einklang mit der Natur bewirtschaften konnten. Doch aufstrebende Pläne der Regierung machen dies zunichte: Der Fluss soll umgeleitet werden, um Plantagen zu bewässern. Anderen Bauern werden durch einen Stausee die Felder weggespült, die nächsten werden noch vor der Ernte vertrieben, weil die Regierung mit dem Landstrich plötzlich andere Pläne hat. Außerdem bedrohen ungeklärte Abwässer die Qualität des Wassers. zurück |
| 46 83380 |
Blei im Blut
Die peruanische Stadt "La Oroya" zählt zu den zehn am stärksten vergifteten Orten der Welt. Verursacher ist die riesige Schmelzhütte "Doe Run", Tochter eines amerikanischen Mutterkonzerns. Metalle werden in der Hütte kostengünstig für den Weltmarkt verarbeitet. Fast alle der 30.000 Einwohner der Stadt sind vergiftet, besonders betroffen sind die Kinder, viele sterben. Trotzdem wagt keiner den Protest, denn viele Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von ihr ab. Einzig ein Mann kämpft seit Jahren für die Menschen von La Oroya: der katholische Bischof Pedro Barreto. Er organisiert den Widerstand der Zivilgesellschaft, holt sich Rat von Umweltexperten, redet der peruanischen Regierung ins Gewissen und sucht regelmäßig das Gespräch mit dem Management der Schmelzhütte. zurück |
| 46 83381 |
Kein Brot für Öl
Tausende Kleinbauern wurden in Kolumbien von großen Unternehmen von ihrem Grund und Boden illegal vertrieben. Jetzt wollen die Bauern ihr Land zurück, aber auf ihren Feldern reiht sich inzwischen Palme an Palme. Mit dem aus ihnen gewonnenen Öl machen die Firmen auf dem Weltmarkt ein einträgliches Geschäft, von dem auch die Regierung profitiert. Der größte Teil wird nach Europa exportiert, für Waschmittel, Margarine und Süßigkeiten. Und der größte Boom steht erst noch bevor: Agrodiesel soll in Kolumbien jetzt zur Nummer Eins der Ölpalmprodukte werden. Schon jetzt explodieren in Kolumbien die Lebensmittelpreise und die Menschen müssen hungern. Viele der ehemaligen Kleinbauern verelenden als schlecht bezahlte Tagelöhner auf den Plantagen. zurück |
| 46 83382 |
Hühner für Afrika
Seit dem Trend zur fettarmen Ernährung werden nirgendwo so viele Hähnchenbrüste gegessen wie in Deutschland. Die Industrie bedient diesen Trend, denn er wirft ordentlich Profit ab. Die Hühnerreste werden dann tiefgekühlt weltweit verschoben und landen häufig in Afrika. Die Folge: Lokale Märkte werden dort zerstört, Menschen erkranken an dem minderwertigen Fleisch, denn in Afrika gibt es weder Kühlschränke noch Lebensmittelkontrollen. Der Film dokumentiert am Beispiel von Ghana und Togo, welche Auswirkungen die Exporte haben. Die Dokumentation gibt aber auch einen Einblick in ein Geschäft, in dem täglich Hunderttausende Hühner vom Schnabel bis zur Kralle verarbeitet werden. Der Druck auf die Hühnerzüchter wächst nicht nur in Afrika zurück |
| 46 83383 |
Gnadenlos billig - der Handy-Boom und seine Folgen
Laut Statistik besitzt jeder Deutsche vier Handys. Längst hat sich das Mobiltelefon vom Luxusgut zum Wegwerfartikel gewandelt. Der Film macht sich unter anderem in Indien auf die Suche nach den Hintergründen des Handybooms: In der Hafenstadt Chennai montieren junge Wanderarbeiter für 35 Cent in der Stunde Mobiltelefone. Die europaweite Kampagne "Make IT fair" will das ändern und drängt auf gerechtere Arbeits- und Umweltbedingungen. Die Sendung zeigt auch, was mit dem illegal importierten Elektroschrott passiert. zurück
|
| 46 83384 |
Verkauft für einen Teller Reis
"Eines meiner Kinder musste ich weggeben, um die anderen zu retten", erzählt Noy Pov beschämt. Ihre älteste Tochter hat sie verkauft - für den Gegenwert von einem Teller Reis. Das Team spricht mit verzweifelten Eltern und spürt mit versteckter Kamera die Menschenhändler in den kambodschanischen Elendsvierteln auf, zeigt aber auch, wie Hilfsorganisationen versuchen, die geschundenen Kinder wieder in ein normales Leben zu integrieren. Totale Armut veranlasst die kambodschanischen Eltern zu dieser Verzweiflungstat. Dabei wollen es die meisten nicht wahrhaben, dass ihre Kinder nicht zum Betteln oder Arbeiten nach Thailand geschmuggelt werden, sondern dort in einem Bordell landen. zurück
|
| 46 83457 |
Bicycle Polo in Dublin
Der 18jährige James ist im "Transition year". An seiner Schule in Irland heißt das, nicht nur die Nase in Schulbücher stecken, sondern ganz Praktisches machen. Dazu gehören zum Bespiel Kochen- und Nähenlernen. James nutzt die Erkundungsphase auch sportlich. Seine neueste Entdeckung ist das Bicycle-Polo. Im Gegensatz zum normalen Polo, mit Pferden muss man gut radfahren können. James trainiert jetzt in jeder freien Minuten auf seinem Rad, übt Balance und Geschicklichkeit mit dem Schläger. Neben dem Sport hat es ihm auch die Musik angetan. Er und die anderen aus seiner frisch gegründeten Rockband träumen von einem Auftritt und dem eigenen Plattenvertrag . zurück
|
| 46 83546 |
Das Hochgebirge im Winter
Die fünfköpfigen Landwirtschafts-Familie Regauer lebt am Fuße der Alpen auf 1.700 Metern Höhe. Gezeigt wird der über Generationen weitergegebene und erlernte Umgang mit der besonderen Situation auf 1.700 Höhenmetern, die Risiken, dort zu arbeiten, die Veränderungen durch ein sich änderndes, wärmer werdendes Klima. Der Winter ist gefährlich. Zahlreiche Schnee-Lawinen gehen jeden Winter ab und zerstören Zäune, Hütten, Wege, reißen Büsche aus und Bäume um. Die Kraft , die Wucht, mit der Lawinen abgehen, mit der sie Bäume und Wände und Hütten umreißen, darf nicht unterschätzt werden.Trotz der Gefahren, trotz der wachsenden Risiken werden die Regauers ihre Alm weiter bewirtschaften. zurück |
| 46 83547 |
Das Hochgebirge im Sommer
Die fünfköpfigen Landwirtschafts-Familie Regauer lebt am Fuße der Alpen auf 1.700 Metern Höhe. Gezeigt wird der über Generationen weitergegebene und erlernte Umgang mit der besonderen Situation auf 1.700 Höhenmetern, die Risiken, dort zu arbeiten, die Veränderungen durch ein sich änderndes, wärmer werdendes Klima. Die Alm in den Alpen muss für den Sommer vorbereitet werden. Durch Lawinen umgedrückte Zäune müssen repariert und die Wassertröge für die Rinder gereinigt werden. Im Juni, treibt die Familie über 30 Rinder 14 Kilometer weit auf ihre Alm. Doch damit ist die Arbeit nicht zu Ende. Um die Almweide zu erhalten, versuchen die Landwirte, auch im steilen Gelände, die aufkommenden Büsche und Bäume zu entfernen. Das verhindert, dass im Winter die abgehenden Lawinen diese kleinen Büsche und Bäume umreißen. Wenn das geschieht, wird auch großflächig Gras aus dem Boden gerissen, die Erde liegt blank, Erosion findet statt, durch Wind und Regen. Und noch ein Problem droht an den steilen Hängen: Muren, auch Murgänge genannt. Große Murgänge transportieren einige hunderttausend Kubikmeter Schlamm, Steine, Geröll. zurück
|
| 46 83548 |
Das Leben unterhalb des Meeresspiegels
Die Schülerin Emmelie lebt in Zeeland, einer niederländischen Provinz, die vom Meer umgeben ist. Viele Orte liegen unter dem Meeresspiegel . Ohne Hochwasserschutz würden sie überspült. Zeeland ist heute dicht besiedelt und dank der fruchtbaren Lehmböden können Landwirte erfolgreich Ackerbau betreiben. Saftige Wiesen bieten Kühen gute Nahrung. Als Emmelie ihre Großmutter besucht, berichtet diese von der Flutkatastrophe im Februar 1953. Die Sturmflut zerstörte die Deiche, mehr als 1.800 Menschen starben . In der Sendung zeigt Emmelie die riesigen Sperranlagen, die Schutz vor der Nordsee bieten und erklärt, wie das Oosterschelde-Sturmflutwehr funktioniert. zurück
|
| 46 83549 |
Der wilde Fluss
Die Gegend entlang des Flusses Biebrza ist dünn besiedelt, es gibt nur wenige Verkehrswege und kaum Industriebetriebe. Ausgedehnte Sümpfe, Seen, Torfmoore, Wälder und Feuchtwiesen prägen die Region und bieten Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen. Die Region mit ihren zahlreichen Wasseradern ist eines der letzten intakten Flussgebiete Europas. Nahezu ungehindert überflutet der Tieflandfluss nach der Schneeschmelze im Frühjahr große Flächen und zieht sich im Sommer wieder in sein Bett zurück. Der Fluss hat das Leben der Menschen geprägt. Sie lernten ihre Siedlungen auf Anhöhen zu errichten, um vor den Fluten sicher zu sein. Bauern können oft erst im Frühsommer ihre Felder bewirtschaften. Die Schüler Piotrek und Kinga stellen ihre Heimat vor. zurück
|
| 46 83550 |
Auf der Spitze des Bergwerks
Emma Petterson ist 13 und lebt in Malmberget. Die Stadt liegt im äußersten Norden Schwedens. Seit mehr als hundert Jahren wird hier Eisenerz gefördert. Im Lauf der Zeit haben immer mehr und immer tiefere Schächte den Boden unter der Stadt ausgehöhlt. Dadurch ist der Untergrund brüchig geworden. Da die Arbeiten untertage weitergehen und das Bergwerk sich ständig ausdehnt, steht die Stadt buchstäblich auf wackligem Grund. Damit keiner der Einwohner zu Schaden kommt, haben sich die Stadt und die Bergbaugesellschaft entschlossen, die gefährdeten Teile Malmbergets zu evakuieren. Auch das Haus, in dem Emma bislang lebte, wird mit Hilfe eines Tiefladers versetzt und völlig renoviert an einer sicheren Stelle neu aufgebaut. zurück
|
| 46 83551 |
Das Leben in Vulkannähe
Der bei Neapel in Süditalien gelegene Vesuv ist einer der gefährlichsten Vulkane der Welt. Seit seinem letzten verheerenden Ausbruch im März 1944 schlummert der explosive Berg. Aber die Ruhe täuscht. Etwa sechs Kilometer tief unter dem Krater schwillt eine glühende Magmakammer beständig an. Die Zeitbombe tickt und Wissenschaftler rechnen schon bald mit einer neuen, gewaltigen Eruption. Das Explosionsrisiko bedroht über eine Million Menschen, die in unmittelbarer Nähe des Vulkans siedeln. San Sebastiano al Vesuvio ist eines der dicht bebauten Dörfer, die seine Westflanke bedecken. Hier lebt der dreizehnjährige Rosario mit seiner Familie. Der Film zeigt, wie gelassen er, seine Eltern, Verwandten und Freunde auf die stete Bedrohung reagieren. Die gefährliche Nachbarschaft macht ihnen keine Angst, sie leben gerne am grünen Fuß des Feuerbergs. Wie Generationen vor ihnen sind sie an ein Leben mit der Gefahr gewöhnt. zurück |
| 46 83552 |
Schlammlawinen im Tal
Khalid Lakroud lebt mit seiner Familie im Hohen Atlas, Marokko. Sein Dorf heißt Ait Mechkour. Er ist 12 Jahre alt und besucht die 6. Klasse einer Schule in Oulmes. Um sie zu erreichen, muss Khalid zunächst einen steilen Bergpfad ins Tal hinunter gehen. Dann überquert er eine Holzbrücke und steigt auf der anderen Seite wieder hoch. Dazu braucht er eine halbe Stunde hin, eine halbe Stunde zurück. Eines Tages möchte er sich als Arzt oder Lehrer in seinem Heimatdorf niederlassen. Khalid genießt den Sommer im Ourika-Tal. Alles ist saftig grün, das Leben spielt sich im Freien ab, die Kinder baden im Fluss. Im Winter ist es anders. Dann setzt der Regen ein und mit dem Regen kommen die Überschwemmungen. Viele Dörfer sind von der Umwelt abgeschnitten. Die Schlammlawinen werden Khalid jedenfalls nicht vertreiben. "Das ist der Ort, in dem ich groß geworden bin, hier möchte ich bleiben", sagt er. zurück |
| 46 83553 |
Das Land der Nomaden
Mohammed und seine Schwester Zohra gehören einer Nomadenfamilie an, die im Süden Marokkos, einer kargen Wüstenlandschaft , lebt und mit ihrer Ziegenherde umherzieht. Die Menschen wohnen in Zelten, bei ihren Wanderungen nutzen sie Esel als Tragtiere. Das Leben in der Wüste ist sehr entbehrungsreich, Mohammed und Zora müssen weite Wege zurücklegen, um zur Schule zu gelangen oder um Wasser aus einem Brunnen zu schöpfen. Der Nomadenstamm wird immer wieder von Sandstürmen geplagt, wegen einer anhaltenden Dürre finden die Ziegen kaum Nahrung. Doch auch wenn viele andere Nomaden bereits aufgegeben haben, sesshaft geworden sind und Ackerbau betreiben, möchte Mohammeds Vater seine Lebensweise so lange wie möglich beibehalten. Er schätzt das freie Leben in der Wüste. zurück |
| 46 83554 |
Wald unter Beobachtung
Die Schülerin Pauline wohnt im südfranzösischen Cannet des Maures. Der Ort liegt in einer waldreichen Region, in der es im Sommer immer wieder zu Waldbränden kommt. Nicht selten verbrennen riesige Flächen, Häuser werden zerstört, Menschen sterben. Viele Brände werden durch Brandstifter verursacht, auch Unachtsamkeit wie das Wegwerfen von Zigaretten führt häufig zu Katastrophen. Zusammen mit ihrer Freundin Gladys und einem Beamten der staatlichen Waldbehörde macht Pauline einen Ausflug in den Fôret des Maures. Der Förster zeigt den Mädchen, welche Pflanzen und Sträucher hier wachsen und welche Baumarten vorkommen. Er erklärt ihnen auch, warum sich Waldbrände in dieser Gegend so schnell ausbreiten können. Um Waldbrände frühzeitig zu erkennen, wurden hier Wachtürme errichtet, Brandwächter halten Ausschau und unternehmen Patrouillenfahrten. zurück |
| 46 83930 |
Kenia: Der Kampf ums Wasser
Die Gegend entlang des Flusses Biebrza ist dünn besiedelt, es gibt nur wenige Verkehrswege und kaum Industriebetriebe. In Kenia führen die Massai einen aussichtslosen Kampf um Weideland und Wasser für ihre Rinder. Denn das ohnehin spärliche Wasser wird über Pipelines zu Farmen geleitet, auf denen Rosen, Nelken und andere Blumen für den Export gezüchtet werden. Welche fatalen Auswirkungen es hat, wenn den Nomaden ihre Lebensgrundlage entzogen wird, zeigt sich im Nordosten von Kenia, wo das Land durch zahlreiche Dürren verwüstet ist. Die Menschen überleben schon seit vielen Jahren nur mithilfe von kontinuierlichen Lebensmittellieferungen ausländischer Organisationen. Statt für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen zu können, werden die früher unabhängigen Nomaden durch diese Art der Hilfe zu Almosenempfängern der westlichen Welt degradiert. zurück |
| 46 83931 |
Indien: Sackgasse Gentechnologie
In Indien haben sich viele Bauern auf genetisch verändertes Saatgut eingelassen: Westliche Agrarkonzerne versprachen ihnen eine "grüne Revolution". Statt den erhofften Wohlstand zu erreichen, sind die Bauern jedoch in eine Schuldenspirale geraten. Als letzte "Fluchtmöglichkeit" aus den Schulden sehen viele nur noch den Selbstmord. Ein Ausweg aus der Abhängigkeit von internationalen Agrarmultis ist die Rückbesinnung auf traditionelle Pflanzensorten. Die indische Genforscherin Suman Sahai ist Initiatorin einer Gen-Datenbank, mit der altes Saatgut gerettet und den Bauern zur Verfügung gestellt wird. zurück |
| 46 83932 |
Haiti: Dem Weltmarkt ausgeliefert
In Haiti wurde den Menschen versprochen, ihre Armut habe ein Ende, wenn das Agrarland sich dem internationalen Welthandel öffnet. Doch mit der Öffnung des Marktes drängte unter anderem billiger US-amerikanischer Reis ins Land, mit dem die einheimischen Reisbauern nicht konkurrieren konnten. In der Folge haben sie ihre Dörfer verlassen und wohnen nun ohne jede Existenzgrundlage in den Slums der Hauptstadt Port-au-Prince. Zu der wirtschaftlichen Not kommt die politisch extrem instabile Lage, die dazu führt, dass Haiti das ärmste Land der westlichen Hemisphäre ist, in dem die Hälfte der Bevölkerung an Hunger leidet. Doch es gibt auch positive Signale: Die einheimische Nichtregierungsorganisation "Buy local Haiti" ermutigt die Menschen, wieder selbst Nahrungsmittel zu produzieren und auch einheimische Produkte zu kaufen. Der Erfolg dieser hoffnungsvollen Initiative ist durch das schwere Erdbeben im Januar 2010 jedoch wieder gefährdet.. zurück |
| 46 83933 |
Brasilien: Ausverkauf im Regenwald
Der Regenwald im Amazonasgebiet von Brasilien wird immer weiter abgeholzt, um den Hunger der Industrienationen nach Tropenholz, Rindfleisch und Biosprit zu stillen. Zurück bleiben riesige Soja, Mais- und Zuckerrohr-Monokulturen, die wenige Großfarmer sehr reich machen. Ihnen gegenüber stehen Aktivisten, die sich dem teilweise lebensgefährlichen Kampf für die Rechte der Kleinbauern und Landarbeiter und den Schutz des Regenwaldes widmen. Nur eine Stärkung der regionalen Kleinbauern kann für einen großen Teil der brasilianischen Landbevölkerung auf Dauer die Ernährung und für den Regenwald eine nachhaltige Bewirtschaftung sichern. Denn die jahrzehntelange Tradition der Monokulturen lässt die Spirale der Verelendung immer weiter drehen. zurück |
| 46 83952 |
El Pato en Argentina
El Pato wurde erstmals 1610 urkundlich erwähnt. Das Reiterspiel galt damals als eine echte Mutprobe. Heute ist dieser Sport zivilisiert, feste Spielregeln müssen eingehalten werden. Zwei Mannschaften mit je vier Reitern treten auf einem 200 Meter langen Spielfeld gegeneinander an. Ziel ist es, einen Lederball mit vier Griffen in einen Korb am Ende des Spielfeldes zu werfen.. zurück |
| 46 83953 |
El Bosseln en Alemania
Die Friesen sind ein wehrhaftes Volk. Seeräuber und andere feindlich gesonnene Eindringlinge hat man hier einst mit wohlgezielten Lehmkugeln oder Steinen verjagt. Das Werfen musste geübt werden - so erklärt man heute in Friesland die urtümliche Wochenendbeschäftigung. Beim friesischen Nationalsport, dem Klootschießen und dem Bosseln, fliegen und rollen die Kugeln bis heute. zurück |
|